Gesundheitsvorsorge für Seychellen
Wer eine Reise auf die Seychellen plant, sollte sich vorher beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Situation sowie über die empfohlenen Impfungen informieren. Neben dem Auswärtigen Amt informiert in der Regel auch der Hausarzt über empfehlenswerte oder auch vorgeschriebene Impfungen bei Auslandsreisen. Generell sollte vor einer Urlaubsreise darauf geachtet werden, dass die Standardimpfungen wie zum Beispiel Tetanus, Diphtherie, Polio usw. vollständig sind und auch noch ihren Schutz haben. Für einen Seychellenurlaub gibt es keine direkten Impfvorschriften, dennoch werden folgende Impfungen empfohlen: Hepatitis A und für längere Aufenthalte wird auch Typhus sowie Hepatitis B empfohlen. Auf den Seychellen gibt es keine Malaria, die Anzahl der HIV-Infizierten ist auf den Seychellen eher gering und dennoch sollte auf einen ausreichenden Schutz geachtet werden. Durchfallerkrankungen sowie Cholera lassen sich durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden.
Es wird hierfür zum Beispiel folgendes empfohlen: Nur Wasser trinken welches einen sicheren Ursprung hat, das ist zum Beispiel Wasser aus Flaschen. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Nahrungsmittel sollten vorher gekocht werden bzw. geschält oder desinfiziert werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass sich keine Fliegen auf die Lebensmittel setzen. Das Händewaschen mit Seife sollte so oft wie möglich erfolgen, denn dies verhindert ebenfalls Durchfallerkrankungen. Im Indischen Ozean gibt es das Chikungunya Fieber, dieses wird von Mücken übertragen und nicht von Mensch-zu-Mensch. Dieses Fieber ist nicht tödlich, sondern es führt zu langen persistierenden Knochen- und Gelenkschmerzen. Besonders zu Beginn der Regenzeit ist die Ansteckungsmöglichkeit sehr hoch, es sollte aus diesem Grund abends lange Kleidung getragen werden und auch ein Moskitonetz über dem Bett ist sehr hilfreich.