Entwicklungshilfe für die Dritte Welt
Als Entwicklungsland oder auch als Dritte Welt wird ein Land bezeichnet welches hinsichtlich seiner wirtschaftlichen, sozialen sowie politischen Entwicklung einen eher niedrigen Stand aufweist. Diese Sammelbegriffe werden allgemein für Länder verwendet die „arm“ sind bzw. wo die Armmut sehr groß ist. Inwieweit ein Land als Entwicklungsland eingestuft wird oder auch nicht hängt vom Maßstab ab, an dem die Landesentwicklung gemessen wird.
Seit 1961 gibt es den Begriff Entwicklungshilfe, dieser Begriff entstand im Zusammenhang mit der Gründung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Sitz in Paris. Die Aufgabe war es die Entwicklungshilfe international zu koordinieren und abzustimmen. Bis zu der Gründung der OECD bestand die Hilfe für Entwicklungsländer darin, dass diese Kredite erhalten konnten. Durch die Gründung der OECD kam es zu der Bildung von Entwicklungsministerien in verschiedenen Ländern. Im Rahmen der Europäische Entwicklungszusammenarbeit gibt es zum Beispiel die folgenden Träger: EuropeAid – Koordination sämtlicher europäischer Entwicklungspolitik, ECHO – Europäisches Amt für humanitäre Hilfe, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Europäische Investitionsbank (EIB) und den Europäischen Entwicklungsfonds (EEF).
In den letzten Jahren gab es immer mehr Stimmen, die die Entwicklungshilfe infrage stellen. Die Entwicklungshilfe wird von diesen Personen als Ursache für die Armut gesehen und sie verhindert das Weiterkommen dieser Länder. Auch wenn es die Stimmen gegen die Entwicklungshilfe gibt, wird diese auch weiterhin fortgeführt von verschiedenen Organisationen und auch von Privatleuten. Privatleute helfen zum Beispiel mit Geld- und Sachspenden, diese werden meistens direkt an die großen Organisationen übergeben.